Die Etappen der Restaurierung
Die romanische Apsis ist stark abgewittert und weist erhebliche Schäden auf. Nach dem Einrüsten werden alle Steinteile restauratorisch bearbeitet. Die Fassadenflächen erhalten eine vollflächige Schutzschlämme auf Kalkbasis.
Der Domturm und die dem Domplatz zugewandte Westseite bedürfen einer Sanierung. Steinteile werden restauratorisch bearbeitet, Verputze ergänzt und alle Fassadenflächen gefärbelt.
In dieser Bauetappe, der größten Etappe des Gesamtprojektes, werden die Nord- und Südfassade des Langhauses restauriert. Schadhafte Verputz werden ausgetauscht, die Fassaden neu gefärbelt, verschiedene Steinmetz-, Schlosser-, Glaserer- u. Tischlerarbeiten durchgeführt. Die ca. 1.000 m² große Dachfläche über dem Hauptschiff des Domes wird mit gebrannten Ziegeln neu eingedeckt.
Alle Fassasen-, Wand- u. Gewölbeflächen im Kreuzgang werden maurer- und malermäßig überarbeitet, Steinmetzarbeiten sind an den Gewänden, den Mauerabdeckungen und Epitaphien notwendig. Der Kreuzganghof wird durch zwei zusätzliche Eingänge in den Garten erschlossen.
Die veraltete Elektroinstallation muss erneuert und die Beleuchtung verbessert werden. Ebenso wird eine zeitgemäße Medientechnik eingebaut.
Alle Wand- und Gewölbeflächen werden restauratorisch bearbeitet, wofür ein Gerüst von ca. 18 Metern Höhe errichtet wird. Auch die Einrichtung und künstlerische Ausstattung in diesem Bereich wie Altäre, Gestühl, Bilder und Figuren wird gereinigt, vorhandene Schäden werden restauriert.
Alle Wand- und Gewölbeflächen in den Seitenschiffen werden restauratorisch bearbeitet, auch die Einrichtung und künstlerische Ausstattung in diesem Bereich wie Altäre, Bilder und Figuren wird gereinigt, vorhandene Schäden werden restauriert.
Die Wand- und Gewölbeflächen werden restauratorisch bearbeitet. Auch die im Langhaus befindliche Einrichtung wie etwa die zehn großformatigen Gemälde mit Szenen aus dem Leben Jesu werden restauratorisch bearbeitet.
Die Abschlussetappe widmet sich der Domorgel, einem der sensibelsten Objekte der Kirche. Die Orgel wird gereinigt, gewartet und neu intoniert.

Feierliche Weihen und Festgottesdienste im Dom St. Pölten
Im Dom St. Pölten finden zentrale liturgische Ereignisse der Diözese statt. Dazu gehören Weihegottesdienste neu ernannter Bischöfe und deren feierliche Amtseinführungen, wie zuletzt am 1. Juli 2018 mit Bischof Dr. Alois Schwarz. Priester und Diakone werden hier am Hochfest Peter und Paul geweiht. Der Bischof feiert mit Priesterjubilaren ihr Weihefest und zelebriert die Missa Chrismatis am Mittwoch der Karwoche, bei der heilige Öle geweiht und das Weiheversprechen des Diözesanklerus erneuert werden.
Jährlich
1250 Hochzeiten
850 Taufen
12950 Messen


Domkirche St. Pölten © DSP
Im Dom wird Glaube gelebt.
Der Dom ist auch der zentrale Ort für die Feier der Hochfeste und Feste des Kirchenjahres, einschließlich Aschermittwoch, Karwoche, Ostern, Weihnachten, Pfingsten und vielen weiteren bedeutenden Tagen wie dem Fest des Diözesanpatrons, dem hl. Hippolyt, am 13. August. Die Firmung wird traditionell am Pfingstmontag im Dom gespendet, und der feierliche Jahresschluss zu Silvester ist ebenfalls ein Höhepunkt im liturgischen Kalender. Neben diesen regelmäßigen Feiern finden im Dom auch besondere Gottesdienste und Messübertragungen zu außerordentlichen Anlässen statt, denen der Diözesanbischof vorsteht.
Die bischöfliche Kathedralkirche dient gleichzeitig als Pfarrkirche der Dompfarre und feiert das gesamte liturgische Pfarrleben im Laufe des Kirchenjahres. Dazu gehören Sonn-, Feiertags- und Wochentagsmessen, Taufen, Hochzeiten, Firmungen, Erstkommunionen, Erntedankfeste, Familien- und Kindergottesdienste, Begräbnismessen, Mai- und Kreuzwegandachten sowie eucharistische Anbetungen. Besondere Veranstaltungen wie die „Lange Nacht der Kirchen“ und die „Nacht der 1000 Lichter“ bereichern das spirituelle Leben der Gemeinde. Besonders hervorzuheben ist die jährlich Ende August stattfindende Kinderbibelwoche. Während der geprägten Zeiten Weihnachten und Ostern dient die Domkirche auch als überregionale Beichtkirche.
Ein wichtiger Bestandteil der Seelsorge im Dom St. Pölten ist die Dommusik, die die Liturgien musikalisch gestaltet und durch zahlreiche hochkarätige Konzerte mit geistlicher Musik bereichert. Diese Konzerte sind oft auch im Rundfunk zu hören und tragen zur spirituellen Atmosphäre der Kathedrale bei.
Die Seelsorge im Dom St. Pölten ist somit ein lebendiger Ausdruck des Glaubens und der Gemeinschaft, die über Jahrhunderte hinweg gewachsen ist und das geistliche Leben der Region prägt.
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